JOSHUA RUPLEY

KLASSISCHER PIANIST

Ein extrem interessanter und brillanter Pianist!

Dr. Dorian Leljak

Präsident, World Piano Teachers Association

Er ist ein sensibler, tiefgründiger und leidenschaftlicher Musiker mit einer souveränen Bühnenpräsenz und einer einmaligen, individuellen künstlerischen Stimme. Seine Interpretationen haben eine Tiefe und Reife, die unter Musikern in seinem jungen Alter seltenst gehört wird.

Olga Kern

Professorin, Manhattan School of Music

Joshua Rupleys Spiel zeichnet sich durch starke Ausdrucksfähigkeit, Natürlichkeit und hohen Klangsinn aus und macht jeden seiner öffentlichen Auftritte zu einem faszinierenden Moment für die Zuhörer.

Silke-Thora Matthies

Professorin, Hochschule für Musik Würzburg

  1. Bartók: Im Freien (1926) - I. Mit Trommeln und Pfeifen Joshua Rupley 1:43
  2. Bartók: Im Freien (1926) - II. Barcarolla Joshua Rupley 2:01
  3. Bartók: Im Freien (1926) - III. Musettes Joshua Rupley 2:57
  4. Bartók: Im Freien (1926) - IV. Klänge der Nacht Joshua Rupley 5:05
  5. Bartók: Im Freien (1926) - V. Hetzjagd Joshua Rupley 2:18
  6. Beethoven: Klaviersonate Nr. 28 in A-Dur, Op. 101 - I. Etwas lebhaft und mit der innigsten Empfindung Joshua Rupley 4:09
  7. Beethoven: Klaviersonate Nr. 28 in A-Dur, Op. 101 - II. Lebhaft. Marschmäßig Joshua Rupley 6:18
  8. Beethoven: Klaviersonate Nr. 28 in A-Dur, Op. 101 - III. Langsam und sehnsuchtsvoll. - IV. Geschwind, doch nicht zu sehr, und mit Entschlossenheit Joshua Rupley 11:10
  9. Corigliano: Etude Fantasy (1976) Joshua Rupley 18:02
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Was mich ausmacht...

Ein Künstler sollte spürbar fürs Publikum sein. Man geht nicht nur ins Konzert, um Musik zu hören: Das Konzert ist ein Erlebnis, ein Austausch, ein Begegnungsraum zwischen Komponist, Künstler und Zuhörer. Deswegen gebe ich alles in jedem Konzert. Ich moderiere fast all meine Auftritte und unterhalte mich vor- und nachher mit dem Publikum. In der heutigen Zeit ist es wichtig, dass wir als Menschen unser Leben teilen und gemeinsam in Ideen eintauchen, nicht nur unterhalten.

Das Lied

Das Genre Lied galt in den letzten Jahren als eine Gattung kurz vor dem Aussterben. Heutzutage sieht die Szene ganz anders aus: Überall stampfen begeisterte Künstler neue Liederabend-Reihen aus dem Boden und das deutsche Kunstlied rückt immer weiter nach vorne ins Bewusstsein der Konzertbesucher. Für mich ist Lied eine der großartigsten aller Kunstformen, weil es alle Bestandteile der Musik auf engstem Raum darstellt und weil es durch die Kombination mit der Poesie eine Unmittelbarkeit zum Publikum erreicht, die die Instrumentalmusik oft beneiden darf. Ich spiele unheimlich gerne Lied und leite die Konzertreihe „Werkstatt Lied“ in München, um die Lied-Kultur dort zu pflegen und um neue Programmkonzepte auszuprobieren.

Die neue Musik

Die neue Musik ist in großen Teilen der Gesellschaft entweder unbekannt oder verrufen. Durch die Ablehnung der breiten Masse der Konzertbesucher hat sich eine isolierte Szene mit einem spezialisierten Publikum herausgebildet. Ich bin starker Vertreter der neuen Musik aber auch Brückenbauer zwischen den Szenen. Durch Moderation und persönliche Begegnung stehe ich für ihre Entmystifizierung und versuche, „normalen Konzertbesuchern“ den Zugang zur anspruchsvollen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts zu eröffnen. Gleichzeitig stelle ich hohe Anforderungen an die neue Musik: Sie muss relevant sein, um nachhaltig zu sein.

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