Joshua Rupley ist Stipendiat von Seiler Pianofortefabrik GmbH

Joshua Rupley ist Stipendiat von Seiler Pianofortefabrik GmbH

Zum zweiten Mal in Folge wurde ich mit dem Deutschland-Stipendium ausgezeichnet: diesmal ist mein Sponsor die Seiler Pianofortefabrik GmbH in Kitzingen. Beim Deutschland-Stipendium engagieren sich private Geldgeber und der Bund gemeinsam für den Nachwuchs.

Joshua Rupley and Daniel Kwon standing in front of a grand piano at Seiler Pianos in Kitzingen

„Als traditionsbewusster Hersteller von Flügeln und Pianos ist es uns ein Anliegen, den musikalischen Nachwuchs zu fördern. Im Deutschlandstipendium sehen wir eine gute Möglichkeit, engagierte Talente während ihres Studiums zu unterstützen und damit einen nachhaltigen Beitrag für das soziale und kulturelle Leben zu leisten“, so Daniel Kwon, Geschäftsführer der Seiler Pianofortefabrik.

Neulich hat die Firma Seiler mich freundlicherweise eingeladen nach Kitzingen zu kommen und eine Führung durch die Fabrik zu machen. Es war hochinteressant eine Klaviermanufaktur zu erleben, eine Gelegenheit, die ich bisher noch nie hatte. Produktionsmanager Herr Feurich hat mich persönlich begleitet und alle Fragen beantwortet, die ich hatte – egal, wie ausausgebildet! Es war auf jeden fall eine tolle Zeit dort.

Joshua Rupley and Mr. Feurich standing in the Seiler piano factory in Kitzingen

Den Geschäftsführer Herrn Kwon und Frau Fuckerer (Öffentlichkeitsarbeit) durfte ich bei der Stipendienverleihung im Oktober bereits kennen lernen. Es war schön, sie besuchen zu können und die freundliche, familiäre Atmosphäre der kleinen Pianofortefabrik zu erleben.

Joshua Rupley receives his Deutschland-Stipendium from Daniel Kown, Seiler and the Würzburg University of Music

Ein paar kommende Projekte haben wir schon ins Auge gefasst: eins jetzt schon am 10. Februar, wo ich bei der Eröffnung der Austellung „World Press Photo“ im Kitzinger Rathaus spielen werde. Seiler hat das Sponsoring der musikalischen Umrahmung übernommen und es lag nahe, mich einzuladen. Ich freue mich sehr auf den Tag und auf die darauffolgenden Projekte. Wer weiß, wo es als Nächstes hinführt!

Mit freundlichen Grüßen und bis zum nächsten Mal…

Josh

Gala Dinner

Gala Dinner

What an amazing evening! I am so grateful to my fiancée and dear friends in Friedberg for their generous efforts to organize the Gala Dinner on Saturday. It was such a huge blessing to me. The evening took place in the Jeremia-Werk in Friedberg/Bay. A four-course meal was served: curry and beet bread with orange and garlic butter and a salad as appetizer, then a cauliflower onion soup, followed by a main course of beef saltimbocca and safran risotto. A fantastic French chocolate cake brought the feast to a satisfying conclusion.

I was invited to perform for the 25 guests of honor. My Program:

J. S. Bach: French Suite No. 3 in B minor

L. Godowski: Alt-Wien

John G. Elliott: The Watchman, The Gatekeeper, Travail

As an encore I played the tender and nostalic „Solace, a Mexican Serenade“ by Scott Joplin.

The evening was so relaxed and genuinely pleasant. If only all my performances were like this! Thank you once again to all the organizers and helpers, and of course to the guests. We were able to raise over €1,000 for the purchase of my grand piano.

Olga Kern Competition

Joshua Rupley was the only American in the inaugural Olga Kern International Piano Competition in November, 2016. He thrilled the audience and jury in the first two rounds, advancing to the finals and performing Beethoven’s third piano concerto in C minor, Op. 37 with the New Mexico Philharmonic, the orchestra with which he performed as their very first concerto soloist in 2011. He won the fourth prize and was invited to perform with the Philharmonic once again exactly a year later, this time with Beethoven’s Emperor Concerto, Op. 73 under the baton of Christopher Confessore.

 

Eine ungewisse Zukunft

Es ist eine spannende Zeit, am Ende vom Studium und am Anfang der Karriere zu stehen. Man könnte sich endlose Sorgen machen,

  • ob das Geld reicht,
  • ob man sich überschätzt,
  • ob man vielleicht lieber einen Bürojob suchen sollte,
  • ob man nicht doch noch Schulmusik studieren sollte,
  • ob man vielleicht einfach eine Stelle in einer Musikschule suchen sollte, obwohl man keine Lust darauf hat (an dieser Stelle möchte ich meinen Respekt für alle Musikschullehrer ausdrücken, ihr seid wunderbar, ich bin aber nicht für diesen Beruf geschaffen)…

Will mich jemand überhaupt hören? Klar, im geschützten Rahmen der Hochschule für Musik gelte ich als „gut“… aber das reicht da draußen nicht mehr.

Wenn ich eines von der Kapitalanlage gelernt habe, dann folgendes: Wer kein Risiko eingeht, hat kein Potenzial für Erfolg. Und umgekehrt: Je größer das Risiko, desto größer der mögliche Erfolg. (mehr …)